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Stabi­lere Zins­er­träge durch eine Refi­nan­zie- rungs­di­ver­si­fi­ka­tion

Das White Paper unter­sucht die Auswir­kun­gen eines diver­si­fi­zier­ten Refi­nan­zie­rungs­mi­xes auf Erträge aus dem Zins­ge­schäft. Dabei dient insbe­son­dere der uner­war­tete Anstieg an Kunden­ein­la­gen bei Kanto­nal­ban­ken während des Credit Suisse "Bank-Runs" im vierten Quartal 2022 als Grund­lage. Statt in einem ersten Schritt Vorsicht walten zu lassen und einen Teil dieser neu gewon­ne­nen und poten­zi­ell insta­bi­len Zuflüsse quali­ta­tiv hoch­wer­ti­ger, liqui­der Aktiva (High-Quality Liquid Assets, HQLA) zuzu­wei­sen, wurde ein Gross­teil der Einla­gen für die Refi­nan­zie­rung neuer Kredite aufge­wendet. Der konstante Renta­bi­li­täts­druck führte zu einer Umver­tei­lung der HQLA-Posi­ti­o­nen hin zu Finanz­an­la­gen. Die Aufrecht­er­hal­tung eines diver­si­fi­zier­ten Refi­nan­zie­rungs­port­fo­lios kann nicht nur den Liqui­di­täts­ab­bau bei Einla­ge­n­ab­zü­gen mindern, sondern auch zur Stabi­li­sie­rung der Renta­bi­li­tät beitra­gen und in Verbin­dung mit einer soliden Anla­ge­stra­te­gie höhere risi­ko­be­rei­nigte Rendi­ten erzie­len.