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Balance Sheet Manage­ment Diskus­sion mit Jacques Piasko

Wir hatten das Privi­leg, Jacques Piasko, den ehema­li­gen Global Head of Trea­sury von Julius Bär, für einen aufschluss­rei­chen Gast­vor­trag zum Thema Bilanz­ma­na­ge­ment zu empfan­gen. In einem infor­mel­len Rahmen teilte Jacques Piasko zentrale Grund­prin­zi­pien, die der Funk­ti­ons­weise von Banken zugrunde liegen, und gewährte tief­ge­hende Einbli­cke aus seiner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung als Trader. Er erläu­terte, wie das Halten einer Posi­tion eine schär­fere Entschei­dungs­fin­dung fördert, insbe­son­dere in seiner frühe­ren Rolle als Trea­su­rer, wo Entschei­dun­gen mehrere Dimen­si­o­nen wie Liqui­di­tät, “Asset-Liabi­lity-Manage­ment”, Kapi­tal­ma­na­ge­ment und andere umfas­sen.

Ein Teil der Diskus­sion konzen­trierte sich auf die Bezie­hung zwischen Risiko und Leis­tung im Bank­we­sen. Jacques wies darauf hin, dass Banken oft mit der Vola­ti­li­tät der Gewinn- und Verlust­rech­nung zu kämpfen haben, da auf Phasen mit guter Perfor­mance in güns­ti­gen Zyklen häufig schwie­ri­gere Zeiten folgen. Diese zykli­sche Natur der Gewinn- und Verlust­rech­nung unter­streicht, wie wichtig es ist, bei Mana­ge­men­tent­schei­dun­gen die Geschäfts­zy­klen zu berück­sich­ti­gen. Die Fähig­keit, eine lang­fris­tige Sicht­weise beizu­be­hal­ten und gleich­zei­tig kurz­fris­ti­gen Druck zu bewäl­ti­gen, ist für einen nach­hal­ti­gen Erfolg von entschei­den­der Bedeu­tung.

Es war ein anre­gen­des und höchst inter­es­san­tes Gespräch, und wir hoffen, diese infor­mel­len Diskus­si­o­nen auch in Zukunft fort­s­et­zen zu können.